23. August 2010 Salade à l'orientale

Orientalische Salate zeichnen sich aus durch ihre Mischung, die Farben, Kräuter und Gewürze. So ist auch dieser Newsletter: bunt gemischt und würzig!


 
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15. July 2010 Zurück zu den Wurzeln

Zurück zu den Wurzeln - das war die Idee und das Motto für den Besuch bei der Pilgermission St. Chrischona bei Basel.

 


 
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15. July 2010 Betonkrebs

Instandhaltung als strategische Massnahme!


 
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06. April 2010 Gedanken zum Frühling 2010

Blick zurück....und nach vorne!


 
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05. April 2010 Jahresprogramm 2010

Wo die Schwergewichte der Arbeit liegen.


 
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Johann Ludwig Schneller Schule

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Initiates file downloadInformation zur Schule auf einen Blick!


2015

Die Herausforderungen in den kommenden Jahren?

Direktor G. Haddad äussert sich zu den verschiedenen Herausforderungen, denen sich die Schule zu stellen hat.

Initiates file downloadLesen Sie hier (engl. Text) Powerpointpräsennation Sommer 2010

 


Auftrag und Ziel

 

Ziel der Schule ist es, sozial benachteiligte Kinder für ein verantwortungsvolles Leben in der Gesellschaft vorzubereiten.

 

Ungefähr die Hälfte der Schüler/innen sind Christen, die andere Hälfte sind Muslime. Im Schul- und Internatsalltag wird das Verbindende zwischen den Religionsgruppen betont statt das Trennende.

 

Die Kinder und Jugendlichen stammen vorwiegend aus: Libanon, Syrien, Irak, Palästina, Sudan, Ägypten.

 

Die Erziehungs- und Lehrpersonen bemühen sich um Friedenserziehung, die im Alltag insbesondere in der Konfliktlösung zum Tragen kommt. Die kulturelle Förderung ist ein weiteres wichtiges Ziel. Dazu gehören beispielsweise Umwelterziehung, das Feiern von muslimischen und christlichen Festen, das Musizieren, Singen und Tanzen.

 


Internat

Das Internat ist das Herzstück der Schule!

 

Im Internat leben rund 180 Kinder und Jugendliche (6-19-jährig) beiderlei Geschlechts, aus teilweise sehr schwierigen familiären Verhältnissen.

 

Aufgeteilt in 8 Wohngruppen (Familien) werden die Kinder und Jugendlichen betreut und in ihrer schulischen, beruflichen und persönlichen Entwicklung begleitet. Die Grösse der Gruppen bewegt sich zwischen 15-20 Personen.

 

Rücksichtnahme, Toleranz (Religion) und das Lösen von Konflikten sind zentrale Elemente im Zusammenleben. In einer Schule, in der sich die politischen Spannungen im Lande innerhalb von Sekunden auf die Kinder und Jugendlichen übertragen können, bedingt dies von Seiten der Erzieher/innen viel Aufmerksamkeit, Nervenstärke und ein grosses persönliches Engagement.

 

Knappe Finanzen verhindern die Anstellung zusätzlicher Erzieherpersonen und damit die Bildung kleinerer Wohneinheiten. Aus den gleichen Gründen kann auch das räumliche Angebot nur langsam verändert und erweitert werden.

 

Infolge der politisch instabilen Lage verzichten ausländische Volontäre oft auf einen freiwilligen Einsatz im Internat, was kontinuierliches Arbeiten zusätzlich erschwert.

 

 


Berufsbildung

Die hohe Jugendarbeitslosigkeit und eine geringe Verwertbarkeit der schulisch orientierten Ausbildungen auf dem Arbeitsmarkt, haben die Regierung zu einem Umdenken gezwungen. Seit einigen Jahren werden daher berufliche Ausbildungen nach dem dualen System vom Staat speziell gefördert.

 

Seit Sommer 2007 werden in den schuleigenen Werkstätten 3-jährige Lehren in den Bereichen Automechanik und Elektrik angeboten. Weitere Angebote werden folgen.

 

Berufswahlvorbereitung für alle Schüler gehört zum Muss; in der Ausbildung. Ziel ist es, die Jugendlichen auf die Möglichkeiten und Bedürfnisse des regionalen Arbeitsmarktes aufmerksam zu machen.


Volksschule

Volksschule bedeutet die Zeitspanne vom Kindergarten bis zum 9. oder 10. Schuljahr. Sie umfasst Schülerinnen und Schüler aus Internat und Externat. Rund. Rund 150 Jugendliche werden täglich mit Minibussen aus den Nachbardörfern zur Schule gefahren.

 

Gelehrt wird nach dem offiziellen staatlichen Lehrplan. Informatik und Berufswahlvorbereitung fehlen ebenso wenig im Fächerangebot wie Sport und musische Aktivitäten. Medizinische Betreuung und schulpsychologische Beratungsangebote sind weitere Angebote.

 

Toleranz und der Umgang mit Konflikten sind wichtige pädagogische Elemente. In einer Schule, in welche alle politischen und religiösen Spannungen im Lande innerhalb von Sekunden spürbar sind, bedingt dies von allen Lehrpersonen besonders viel Aufmerksamkeit, Einfühlungs-vermögen sowie Engagement.

 

Kinder aus folgenden Ländern lernen an der Schule: Libanon, Syrien, Palästina, Irak, Sudan, Ägypten.

 

Die Schülerinnen und Schüler vertreten folgende Religionen: Evangelische, Maroniten, Katholiken, Orthodoxe, Kopten, Sunniten, Schiiten, Drusen.

 

 


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