Martin Ninck, Protokoll

Meine Beziehung zu den Schnellerschulen kam in meiner Jugendzeit, als ich sah, wie mein Vater als Kassier des Schweizerischen Hilfskomitees für das Syrische Waisenhaus gewissenhaft seine buchhalterische Arbeit machte.

Die Verbindung meiner Familie mit dem Schnellerwerk geht zurück auf meinen Urgrossvater, Karl Ninck, Pfarrer in Hamburg. Er war mit Johann Ludwig.Schneller befreundet und unterstützte ihn, indem er in einer eigens redigierten Zeitschrift „der Kinderfreund“ für das Schnellerwerk warb.

Mit meinem Grossvater, Johannes Ninck unternahm er 1884 eine Reise in den Nahen Osten und besuchte das Syrische Waisenhaus in Jerusalem. Er schrieb ein Buch über die Reise mit dem Titel „auf biblischen Pfaden“. Der Erlös des Buches kam dem Waisenhaus zugut.

Mein Grossvater Johannes Ninck, Pfarrer in Winterthur, gründete nach dem ersten Weltkrieg das Schweizerische Hilfskomitee für das Syrische Waisenhaus und arbeitete aktiv mit. Er war befreundet mit Sohn Ludwig Schneller und organisierte für ihn Vortragsreisen durch die ganze Schweiz.

 

Mein Vater, Kurt Ninck, bald auch Kassier des Schweizer Hilfskomitees. 1952 reiste er mit meiner Mutter in den Libanon und nahm an der Einweihung der Johann- Ludwig- Schnellerschule in Khirbet Kanafar teil. In den folgenden Jahren unterstützte er die Schulen durch viele Lichtbilder- vorträge.

 

Eine positive Entwicklung im Nahen Osten liegt mir am Herzen. Ein wesentlicher Beitrag dazu ist die gute schulische und friedensfördernde Ausbildung der Jugend. In dieser Hinsicht richtungsweisend sind die Zielsetzungen der Schnellerschulen. Dies motivierte mich, im Vorstand des Schweizervereins für die Schnellerschulen mitzuarbeiten.