Dokumente zur aktuellen Lage der Christen im Nahen Osten:

  • Dringender Aufruf des Höchsten Rates der Evangelischen Gemeinden in Syrien und im Libanon


Der Bürgerkrieg in Syrien fordert viele Tote und Verletzte. Zehntausende sind geflüchtet. Laut Angaben des UNHCR sind zur Zeit mehr  als 4 Mio. Syrierinnen und Syrier auf der Flucht. Über 3 Mio halten sich in den umliegenden Ländern auf, so auch im Libanon und in Jordanien.

Was ist zu tun, in dieser Situation?
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe verlangt vom Bundesrat, unbürokratisch zu handeln und insbesondere Frauen, Kinder, Verletzte und Traumatisierte in die Schweiz aufzunehmen.
Die Glückskette sammelt Gelder für die Unterstützung dringender Hilfe vor Ort.

Und was macht der SVS, Welcher Beitrag macht hier Sinn?
Wir denken: den Kernauftrag des Schulgründers Johann Ludwig Schneller im Auge behalten, die Toleranz und das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Religionen und Traditionen im Nahen Osten fördern!

Der Schweizer Verein für die Schneller-Schulen dient dieser Zielsetzung in sehr konkreter Weise durch die Förderung zweier angesehener Bildungseinrichtungen im Libanon und in Jordanien. Verschiedene ehemalige Schüler sind dort inzwischen Stützen in der Gesellschaft und setzen sich für Verständigung ein.

Die schrecklichen Ereignisse in Syrien wirken sich auch auf die Schulen im Libanon und in Jordanien aus. Die Kinder und Angestellten stehen unter einem starken psychischen Druck, denn es ist völlig offen, welches die Auswirkungen im eigenen Land sein werden.

Beide Schulen wollen ihren konkreten Beitrag zum Flüchtlingselend leisten. Die JLSS im Libanon leistet einen Beitrag, indem sie alleinerziehenden Müttern eine Ausbildung als Schneiderinnen und Coiffeusen ermöglicht. Weiter beabsichtigen die Schulen, mittellose syrische Kinder und Jugendliche (beiderlei Geschlechts) aufzunehmen, unabhängig von ihrem Glauben. Damit bewegen sie sich voll in den Werten des Schulgründers Johann Ludwig Schneller.

Auf Grund früherer Erfahrungen gehen wir von Unterbringungskosten (Schule und Internat) von rund SFr. 200 pro Kind/Monat aus. Da der Zeitpunkt der Rückkehr der Geflüchteten nach Syrien völlig offen ist denken wir, dass die Kinder mindestens 1 Jahr an den Schulen leben werden. Unser Verein strebt die finanzielle Unterstützung von 10 Kindern und Jugendlichen an, und das zusätzlich zum laufenden Budget und den bereits geleisteten Aufwendungen.

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