Simon Pfeiffer

Simon Kopf 2Seit ich in Gränichen im Pfarramt bin, kriege ich die Jahresberichte der Schneller Schulen. Wiederholt habe ich Texte und Bilder überflogen und gedacht: „Tolle Sache!“

Später habe ich festgestellt, dass ich mehrere Vorstandsmitglieder des Schweizer Vereins kenne. Ich studierte neben dem Teilzeitpfarramt Germanistik und Islamwissenschaft in Bern und verbrachte auf Empfehlung meiner Sprachlehrer an der Uni drei Monate in Damaskus, um mein Arabisch anwenden zu lernen.

Bei einem meiner Folgeaufenthalte in Syrien über Ostern 2007 traf ich in Damaskus per Zufall ein jetziges Vorstandsmitglied auf der Reise nach Khirbet Kanafar. Selber habe ich bis zu meiner Wahl in den Vorstand noch keine der beiden Schulen besucht.

Mir ist der offene, zukunftsweisende Charakter der beiden Schulen ein persönliches Anliegen. Bildung schafft Perspektiven für die Jungen selber, aber auch für ihre Familien und Verwandtschaften. Das Engagement für Flüchtlinge aus dem Syrienkonflikt ist aus meiner Sicht absolut notwendig.

Frieden wird greifbar, wenn Perspektiven der Hoffnung nicht von Angst und Unsicherheit verjagt werden. Eine solide Ausbildung für junge Frauen und Männer, Christen und Muslime ist eine wichtige Grundlage. Zu hoffen bleibt, dass sich das Umfeld stabilisiert und nicht alles von den aktuellen Konflikten in Schutt und Asche gelegt werden.