Simon Pfeiffer

Seit meinem Start ins Pfarramt als junger Pfarrer bekomme ich die Jahresberichte der Schneller Schulen. Wiederholt habe ich Texte und Bilder überflogen und gedacht: „Tolle Sache!“

Später habe ich festgestellt, dass ich bereits mehrere Vorstandsmitglieder des Schweizer Vereins kannte. Ich studierte neben dem Teilzeitpfarramt Germanistik und Islamwissenschaft in Bern und verbrachte auf Empfehlung meiner Sprachlehrer drei Monate in Damaskus, um mein Arabisch zu verbessern. Dort traf ich auch Personen, die unterwegs waren nach Khirbet Khanafar.

Mir ist der offene, zukunftsweisende Charakter der beiden Schulen ein persönliches Anliegen. Bildung schafft Perspektiven für die Jungen selber, aber auch für ihre Familien und Verwandtschaften. Das Engagement für Flüchtlinge aus dem Syrienkonflikt ist aus meiner Sicht absolut notwendig.

Frieden wird greifbar, wenn Perspektiven der Hoffnung nicht von Angst und Unsicherheit verjagt werden. Eine solide Ausbildung für junge Frauen und Männer, Christen und Muslime ist eine wichtige Grundlage. Zu hoffen bleibt, dass sich das Umfeld stabilisiert und nicht alles von den aktuellen Konflikten in Schutt und Asche gelegt wird.